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Pseudogley - Wechselbad zwischen Stauwasser und Austrocknung

Manche Böden stehen zwar nicht mit den Füßen im Grundwasser, aber auf einer tonigen Schicht, die das Wasser bei hohen Niederschlägen staut. Unter Sauerstoffmangel sind die gleichen Prozesse wie beim Gley zu beobachten.

© Sponagel, Hoffmann (m.f.G. des NLfB)

Kennzeichen Staunässe

Im Profil folgt dem humosen Oberboden meist ein leicht rostgefleckter und teilweise gebleichter Sw-Horizont als Stauwasserleiter. Darin können kleine schwarzbraune Mangan-Knöllchen eingelagert sein. Unter dem Sw-Horizont befindet sich typischerweise der wasserstauende, tonreiche und meist blaugrau bis rostbraun marmorierte Unterboden, der sog. Sd-Horizont.

© S. Lazar

Wissen, worauf man baut

Manchmal kann es wichtig sein, zu wissen, ob man auf tonreichen Untergrundschichten baut. So kann es passieren, dass sich selbst an Hängen bei anhaltenden Niederschlägen die Baugrube eines Hauses schnell mit Wasser füllt.

© S. Lazar

Bunte Tonschichten als Stauschicht

Die Unterschiede zwischen Gley und Pseudogley liegen zum einen in der tonigen Stauschicht und zum anderen in der zeitweiligen auch längeren Trockenheit des Bodens. Allerdings sind diese Unterschiede ohne Wissen um den Grundwasserstand teilweise nur mit der Lupe zu erkennen. Eine Stauschicht kann dabei z.B. aus einer Tonverlagerung resultieren oder aus der geologischen Schicht der bunten Tonmergel bestehen.

© S. Lazar

Staunässe durch Verdichtung

Staunässe kann ebenfalls durch eine starke Verdichtung des Bodens verursacht werden. Wenn die Bodenporen zusammengepresst werden, wird Sickerwasser auf dem Weg in den Untergrund behindert. Auf Wiesen und Äckern ist dies vor allem im Frühjahr häufig zu beobachten.