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Weinbergsboden - Boden des Jahres 2014

Böden der Anbauregionen beeinflussen den Charakter der Weine entscheidend

Weinbergsboden © E,-D. Spies

Weinbergsboden-Was ist das Besondere?

Es gibt sehr viele verschiedene Weinbergsböden. Kennzeichnend für die meisten ist der wiederholte Tiefumbruch bis 1m Tiefe, das sogenannte Rigolen. Früher wurde dies alle 30 bis 80 Jahre von Hand gemacht, heute wird alle 20 bis 40 Jahre mit Maschinen rigolt. Es entsteht dabei ein mit organischem Dünger versorgter Mischhorizont, der die Wasser- und Nährstoffversorgung für die anspruchsvollen Reben verbessert. Die Entstehung der Rigosole, wie die zusammenfassende Bezeichnung dieser Böden ist, geht in vielen Anbauregionen schon bis in Römische Zeiten zurück. Die Weinberge in Steillagen verbinden eine vielfältige natürliche Ausstattung mit einer enormen Kulturleistung und prägen die Landschaften besonders in Rheinland-Pfalz. Leider sind die Rebflächen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten stark zurückgegangen. Insbesondere Steillagen werden aufgelassen und verbuschen.

Weitere Informationen auf der kostenlos erhältlichen CD "Boden des Jahres 2014" bei

Dokumente: 
Weinbergbodenprofil © M. Frielinghaus

Terroir- Boden und Wein

Es wird behauptet, dass der Boden in jedem Wein, der auf ihm gewachsen ist, einen spezifischen Geschmack vorgibt, den der Weintrinker erkennt. Der Begriff "Terroir" wurde geprägt, der den Einfluss der natürlichen Standortbedingungen jedes Weinberges wie Ausgangsgestein, z. B. Schiefer oder Kalkmergel oder Löss, Hangneigung und Klima und die Bodeneigenschaften auf die Eigenschaften der Weinsorte charakterisiert. Ton - und Kalkgehalt des Bodens, Mikronährstoffe wie Eisen oder Mangan, Wasserspeicherfähigkeit sowie Durchwurzelungstiefe prägen den Weingeschmack ebenso wie die Sonnenscheindauer, Trockenzeiten und tiefe Nachttemperaturen. Ausschlaggebend in dem Wirkungskomplex Terrroir ist natürlich die Erfahrung und das Wissen der Winzer, die den Wein pfegen und keltern.