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Boden in den Polargebieten

Böden in den Polargebieten reagieren besonders sensibel auf Veränderungen.

Eisnadeln © S. Lazar

Frostmuster entstehen

Die nur gering mächtigen Permafrostböden reichen von den Tundragebieten, z.B. in Sibirien, bis zur polaren Eiswüste. Durch ständiges Gefrieren und Auftauen werden größere Steine und Feinmaterial sortiert und es entstehen die verschiedensten Muster auf den Bodenoberflächen: Steinstreifen, Girlanden und Polygonringe.

Steinring © V. Dihlmann

Polygonringe

Auf der Ebene entstehen als Frostmuster Polygonringe. Größere und kleinere Steine werden durch den Wechsel von Auftauen und Gefrieren an den Rand verlagert, während sich im Inneren des Ringes Feinmaterial sammelt.

Steinstreifen © S. Lazar

Steinstreifen und Girlanden

Steinstreifen sind charakteristisch für arktische Böden. Bereits auf leicht geneigten Hängen werden Steine und Feinmaterial nicht in Ringform sortiert, sondern in Ovalen oder in Streifen- bzw Girlandenform.

Kryoturbartion © R. Siverding

Kryoturbation

Durch den ständigen Wechsel von Auftauen und Gefrieren entstehen im Boden Verknetungen, die Kryoturbationen genannt werden. Beim Auftauen kann Bodenmaterial mit höherer Dichte tropfenartig nach unten in Bodenschichten mit niederer Dichte sinken. So werden ehemals horizontal gelagerte Schichten vermischt und es entstehen faltenähnliche Bilder im Profil. Gleichzeitig entstehen durch die Vermischung die frostbedingten Oberflächenformen.

Eiskeil Profilbild © R. Siverding

Eiskeile

In arktisch geprägten Gebieten entstehen beim Gefrieren des Bodens Spalten. Diese sind während der Frostzeiten mit Eis gefüllt, das im Sommer schmilzt. In die Spalte kann Bodenmaterial seitlich nachrutschen. Die Struktur bleibt damit noch lange erhalten.

Torfhaus auf Grönland © S. Lazar

Torf-Haus in Grönland

In Grönland wurden zur Isolierung Torffladen verwendet.

Grönland © S. Lazar

Tundravegetaion

In der Tundra wechseln sich Zwergbirken, Wollgras, Moose und Flechten ab. Je nördlicher, desto spärlicher wird die Vegetation.