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Altlastenuntersuchung

© ahu AG

Ein Feuerwehrgelände wird untersucht

Ein ehemaliges Feuerwehrgelände soll auf mögliche Schadstoffe untersucht werden. Durch die frühere Nutzung können z.B. Lösungsmittel in den Boden eingedrungen sein. Bevor man dieses Gelände neu bebaut und KInder darauf spielen, muss gewährleistet sein, dass von dem Boden keine Gefahren für die Menschen ausgehen.

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Bodenuntersuchungen - wo beginnen?

Um den Boden zu untersuchen, wird ein gestuftes Verfahren angewandt. Man beginnt nicht einfach in einer Ecke, sondern plant zuvor, an welchen Stellen die Untersuchungspunkte gesetzt werden sollen: Wie wird dies gemacht ? Zum einen wird versucht, das Gelände durch ein möglichst gleichmäßiges Raster abzudecken, um eine Aussage über die Fläche zu ermöglichen. Zum anderen werden Verdachtsbereiche verstärkt beprobt, um mögliche Konzentrationsherde zu identifizieren, die durch historische Recherchen über das jeweilige Gelände erkannt werden können. Das heißt, die Bohrpunkte werden nicht willkürlich gesetzt, sondern auf der Basis eines zuvor ermittelten Rasters, um möglichst repräsentative Aussagen treffen zu können.

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Rammkernsondierung 1 - wie der Boden untersucht wird

Mit einem Presslufthammer wird eine 2 m lange Sonde in den Boden gerammt, die innen hohl ist: die sogenannte Rammkernsonde. In den Hohlraum wird der Boden gepresst. Wenn die Sonde aus dem Boden gezogen wird, kann der Boden untersucht werden.

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Rammkernsondierung 2

Die Sonde steckt nun 2 m tief im Boden. Doch wie bekommt man sie wieder aus dem Boden heraus?

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Rammkernsondierung 3

Mit einem speziellen Hebel, dem sog. Ziehgerät, kann die Sonde wieder aus dem Boden herausgezogen werden.

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Das Ergebnis: der Inhalt der Sonde

In der 2 m langen Sonde kann man die Bodeninhalte im Aufschluss beobachten. Vor allem im unteren Bereich erkennt man Bauschutt und rote Ziegel. Jetzt muss die Entscheidung getroffen werden, welche Bodenabschnitte zur Analyse ins Labor gegeben werden. Wie würden Sie vorgehen, wenn Sie Bodenabschnitte auswählen müssten?

© ahu AG

Boden untersuchen ...

Die Bodeninhalte werden von den Gutachtern genau untersucht. Dabei werden die verschiedenen Bodeneigenschaften besonders beachtet. Vor allem optisch und im Geruch auffällige Abschnitte werden für die Analytik ausgewählt. In Fachkreisen wird dieses Vorgehen 'organoleptische Ansprache' genannt. Wenn auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches auffällt, besteht die Kunst des Bodenkundlers bzw. des Sachverständigen darin, auch kleine Abweichungen zu interpretieren.

© www.duesseldorf.de

Die Altlastenuntersuchung im Überblick

Mehr zur Altlastenuntersuchung finden Sie z.B. auf den Seiten des Düsseldorfer Umweltamtes. Die Untersuchung und die Sanierung von Altlasten werden auf den Seiten der Stadt Düsseldorf umfassend erklärt. Verschiedene Beispiele aus dem Stadtgebiet und Übersichtskarten verdeutlichen den Ablauf der Altlastenuntersuchung. Aber auch viele andere Kommunen und Landesinstitutionen stellen Informationen über Untersuchungen ins Internet.