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Was ist Humus?

© S. Lazar

Humoser Oberboden

Die oberen 10 bis 30 cm des Bodens enthalten in der Regel besonders viel Humus. Der dunkelfarbige, humose Oberboden enthält viele der wichtigen Nährstoffe für Pflanzen und bildet einen zentralen Lebensraum für die vielfältige Welt der Bodenlebewesen.

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Organische Substanz

Als Humus wird die Gesamtheit der abgestorbenen organischen Bodensubstanz bezeichnet. Die organischen Bestandteile des Bodens sind wichtig für die Versorgung der Pflanzen mit Nährstoffen wie Stickstoff oder Phosphor, aber auch für die Porenverteilung und damit für den Luft- und Wärmehaushalt des Bodens. Je nach Humusform werden diese Nährstoffe unterschiedlich gut freigesetzt.

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Humifizierung

Die in der Streu enthaltenen Nährstoffe werden erst dann für die Pflanzen verfügbar, wenn das vorhandene organische Material, z.B. Blätter, Zweige und Nadeln zersetzt wird. So wird das auf dem Boden liegende Laub von den größeren und kleineren Bodenlebewesen zerkleinert und durch Mikroorganismen in die meist "dunkelfarbigen Huminstoffe" umgewandelt. Man spricht hierbei von der 'Humifizierung'. Allerdings sind Unterschiede bei der Zersetzung von Laub und von Nadeln vorhanden. So entstehen bei der Zersetzung einer Laubstreu eher die nährstoffreichen schwarzen Humine , während bei der Zersetzung von Nadeln und Ästen überwiegend die rötlich-braunen, sauren Fulvosäuren entstehen.

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Mineralisierung

An die Huminstoffe "gebundene Nährstoffe" müssen anschließend durch Mikroorganismen noch freigesetzt werden. Man spricht von der "Mineralisierung". Erst jetzt kann die Pflanze die Nährstoffe aufnehmen.