| So kommen
Sie hin:
Mit dem Auto:
Etwa 25 km westlich von Halle und 0,5 km östlich der Ortslage Stedten,
unmittelbar am südwestlichen Rand der Grube Amsdorf, nahe dem Standort
der ehemaligen Brikettfabrik gelegen.
Zufahrt über B 80 Halle-Eisleben, Abfahrt Wansleben in Richtung
Teutschenthal, weiter in Richtung Schafstädt, nach ca. 5km Abzweig
in Richtung Stedten, die Ortslage Stedten durchfahrend.
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Was ist zu sehen?
Der Aussichtspunkt, an der Tagebaukante im Südwesten
des aktiven Grube Amsdorf gelegen, bietet einen einzigartigen Blick
auf die Gewinnungsprozesse von Kohle und Abraum. Der Einsatz der
Tagebaugroßtechnik und Betrieb der Transportanlagen kann sehr gut
beobachtet werden. Der Weg der Kohle, vom Gewinnungsort bis zur
Weiterverarbeitungsstätte (ROMONTA-Werke Amsdorf) ist visuell wahrnehmbar.
Der geologisch-bodenkundlich interessierte Beobachter
kann in nordwestlicher Blickrichtung den geologischen Aufbau der
Lagerstätte wahrnehmen. Markant heben sich in hellen Farbtönen die
Schichten des überwiegend pleistozänen Deckgebirges von den dunklen
Farben der tertiären Schichten im Liegenden ab.
Mit Blick in nordöstliche Richtung sind die
Resultate der Abraumverkippung und der nachfolgenden Rekultivierung
zu erkennen. In der Amsdorfer Rekultivierungslandschaft befindet
sich ein Nebeneinander von Unterflur-, Flur- und Überflurkippen,
die unterschiedlicher Folgenutzung zugeführt wurden. Löß und Geschiebemergel
als sog. kulturfähige Substrate wurden und werden für die oberflächennahe
Verkippung und somit zur Rekultivierung technologisch vorgehalten.
In der Fachsprache werden diese Substrate oft als Kipp-Kalklehm
bis Kipp-Kalkschlufflehm klassifiziert. Die unmittelbar nach der
Verkippung greifenden bodenbildenden Prozesse fördern die bodentypologische
Entwicklung hin zur Pararendzina.
In nördlicher Blickrichtung, auf der gegenüberliegenden
Tagebauseite, liegt das ROMONTA-Werk
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