Sachsen SN 1

[Start]
[
Teil 1]
Einleitung, Texte
[
Teil 2] Lehrpfade: Sachsen: SN 1 = Leipzig - Naturlehrpfad - "Der Bienitz"
[
Teil 3] EmpfehlungenSeitenende

Leipzig - Naturlehrpfad - "Der Bienitz"

So kommen Sie hin:

Mit Bus und Bahn:
Vom Hauptbahnhof Leipzig die Straßenbahn Richtung Westen bis Hst. „Straßenbahnhof Angerbrücke“ benutzen, dort umsteigen in den Bus Richtung Rückmarsdorf, Dölzig oder Saalepark bis Rückmarsdorf-Gemeinde-verwaltung fahren (Gesamtfahrzeit ca. 40 Min). Zu Fuß weiter in Richtung Westen zum Ortsausgang laufen und nach ca. 300 m nach rechts in die „Bienitz-Allee“ einbiegen. Dort befindet sich eine Orientierungs-tafel, aus der der Verlauf des Naturlehrpfades und somit der Standort der Lehrtafel und der Aufschlüsse hervorgeht (siehe auch Lageskizze).

Mit dem Auto:
Über die A9, Abfahrt „Leipzig-West“, weiter auf der B 181 Richtung Leipzig über Dölzig bis Ortsein-gang Rückmarsdorf; nach links einbiegen in die „Bienitz-Allee“ und weiter ca. 500 m bis zum Wald-rand fahren, weiter s.o..

Aus der Stadt Leipzig auf der B 181 heraus Richtung Merseburg bis nach Rückmarsdorf. Am Ortsausgang nach rechts in die „Bienitz-Allee“ einbiegen, weiter s.o..

 

Was ist zu sehen?

Im Jahre 1998 aufgegrabenen Profilgruben sind Bestandteile einer Catena, die in einer gedachten Kette von 550 m Luftlinie von der Bienitzkuppe zur Zschampertaue führt und die Boden und Substratverhältnisse der Westseite des Bienitz zeigt. Die Catena wird als zweiseitige Schautafel im Rahmen des Naturkundelehrpfades „Bienitz“ visualisiert.

Die Abfolge von sechs 3 m² großen und 1,5 – 2 m tiefen Bodenprofilen liegt am Westhang des Bienitz und zeigt die Bodenverhältnisse der Bienitzkuppe (126,00 m über NN) (Profil Bienitz 1), der Kuppenflanke (Profil Bienitz 2), des westexponierten Hanges (Profile Bienitz 3 - 5) und am tiefsten Punkt bei 100,5 m über NN die der Zschampertaue (Profil Bienitz 6).

Auf der Schautafel wird auf einer Seite kurz die Bodenlandschaft charakterisiert und mit der Darstellung der einzelnen Profile ergänzt. Die Schutzwürdigkeit des Bodens in der Aue begründete dessen separate Würdigung auf der zweiten Seite der Schautafel.

Der Lehrpfad ist als Rundweg auf überwiegend unbefestigten Feld- und Waldwegen mit Ausgangs- und Endpunkt „Orientierungstafel“ gestaltet. Die Gehzeit beträgt ca. 75 Min. Der Lehrpfad ist ständig zugänglich. Zu den Aufschlüssen erfolgt aufgrund ihrer Lage im Bereich eines Flächennaturdenkmals keine Zuwegung. Die Erläuterung zu den Profilen ist der entsprechenden Lehrtafel zu entnehmen. Bei Interesse können Führungen zu den Aufschlüssen bestellt werden.

 

Lageskizze: Bodenaufschlüsse

Lageplan: Bodenaufschlüsse (sn1_2.jpg)

 

Posterserie „Schützenswerte Pedotope – Der Bienitz“

3 Farb-poster im Format A2 bzw. A1 mit Profil-beschreibungen in einem Begleitheft. Ein weiteres Begleitheft, verfügbar ab Januar 2001, beschreibt Geschichte, Geographie, Klima, Vegetation und Geologie des Bienitz und vertieft die Informationen zu den Böden dieses Gebietes.

Posterserie und Begleithefte sind gegen Erstattung der Versandkosten zu beziehen über:

Staatliches Umweltfachamt Leipzig
Referat Bodenschutz
Bautzner Str. 67
04347 Leipzig

 


Kontakt und weitere Infos:
Frau Dr. B. Jirausch
Tel. 0341/2421431
e-Mail:
Barbara.Jirausch
@stufal.smu.sachsen.de

Dr. O. Penndorf
Tel. 0341/2421433
e-Mail:
Olaf.penndorf@
stufal.smu.sachsen.de

 

Böden und Landschaft

Der Bienitz befindet sich in der Bodengroßlandschaft der Lößböden (Mitteldeutsches Löß- und Sandlößgebiet).

Die Böden des von der Catena erfassten Landschaftsausschnittes verkörpern beispielhaft die beiden wichtigsten Grundfunktionen zum Schutz des Bodens (Naturnähe, Archivfunktion). Ihre zum Teil landesweite Seltenheit und ihr Vorkommen in einem stark urban geprägten Raum rechtfertigen die Einstufung als schützenswerte „Pedotope“.

Bodenaufschluss auf der Kuppe des Bienitz nahe des höchsten Punktes.

Braunerde über fossiler Fahlerde

Braunerde über fossiler Fahlerde (sn1_1.jpg)
(Profil Bienitz 1)

E-Mail: Redaktion Reiseführer
E-Mail:
Webmaster Reiseführer
rbd/sn1.htm
(Internet-Version)
ZurückSeitenanfangWeiter
Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands Erstellt: 18.06.2001; Letzte Aktualisierung: 22.06.2001 © Umweltbundesamt, Berlin