Soonwald / Rheinhunsrück, südwestliches Rheinisches
Schiefergebirge,
Ortschaft Sargenroth.
So kommen
Sie hin:
Mit
dem Auto:
Über A 61 Bingen-Koblenz, Abfahrt Rheinböllen,
dann B 50 Richtung Simmern, bei Riesweiler L162 Richtung Gemünden,
Ortseingang Sargenroth, links zur Waldjugendherberge.
Wanderroute:
Einfache Wegstrecke ab Waldjugendherberge Sargenroth; Rundweg von
ca. 3 km Länge (Route 1: 2 ¾ Stunden) oder weiter zur Erzgrube Tiefenbach
ca. 7,5 km (Route 2: 4 ¼ Stunden); auch für Familien und Schulklassen
geeignet
Teilnehmergebühr:
4,00 DM pro Person
Das Programm
wird ganzjährig angeboten, empfiehlt sich aber während der wärmeren
Jahreszeiten
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Was ist zu sehen?
Ergänzend zum Waldprogramm der Waldjugendherberge
Sargenroth werden Natur-Erlebnis-Spaziergänge zur Entstehung der
natürlichen Waldböden angeboten (Route
1) .
Zunächst wird in einer kurzen Einführung anhand
von Handstücken die lokale erdgeschichtliche Entwicklung erläutert
und auf das heutige Landschaftsbild projiziert. Dabei werden die
Unterschiede in der Gesteinshärte erlernt und ihre Auswirkungen
auf die heutige Morphologie erläutert. Der Rundweg beginnt an der
Jugendherberge und führt ins Tal des Brühlbaches zu natürlichen
Aufschlüssen der devonischen Schiefer in Steillagen. Anhand der
Gesteinshärte wird der Begriff Morphologie erläutert, um so das
Thema der Gesteinsverwitterung einzuleiten. Dabei wird der Vorgang
von der physikalischen- über die chemische Verwitterung entwickelt.
Im Weiteren werden unterschiedliche Erosionsstandorte vorgestellt
und eine räumliche Vorstellung des generellen Aufbaus des Bodens
erarbeitet.
An zwei gepflegten Bodenaufschlüssen, einer
unter Wald, der zweite im Wiesenbereich, werden zwei typische Bodenprofile
der Region vorgestellt.
Der Bodenaufschluss
1...
... zeigt eine Braunerde an einem flach geneigten
Hang unter Waldnutzung. Unter Bezug zum Verwitterungsprofil des
Schiefers werden die hier aufgeschlossenen Deckschichten als Ergebnis
des zeitweiligen Auftauens und Fließens der eiszeitlichen Dauerfrostböden
erläutert. Der Farbwechsel zum humosen Oberboden erweitert das Thema
Bodenbildung auf die organischen Bestandteile. Anhand einer Bodenleiter
werden die unterschiedlichen Humushorizonte erläutert und das Thema
Bodenleben angesprochen.
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