NNW 4

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Teil 1]
Einleitung, Texte
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Teil 2] Lehrpfade: Nordrhein-Westfalen: NW 4 = Bonn - Profilsammlung der Universität
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Teil 3] EmpfehlungenSeitenende

Bonn - Profilsammlung der Universität

Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn
Institut für Bodenkunde
Nussallee 13
53115 Bonn

So kommen Sie hin:

Mit Bus und Bahn:
Sie erreichen das Institut ab dem Hbf. Bonn mit den Bussen 620,624 oder 625 bis „Am Botanischen Garten“, von dort sind es ca. 500 m über den Katzenburgweg und die Nußallee bis zum Institut.

Mit dem Auto:
beachten Sie die Lageskizze.

 

Was ist zu sehen?

Im Institut für Bodenkunde der Landwirtschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Bonn sind nach Terminabsprache (s. Kontakt) eine Reihe von Bodenprofilen als Lack- und Kastenprofile zu sehen.

Sie werden durch Erläuterungen zu Substrat, Genese und Eigenschaften sowie durch mikromorphologische Aufnahmen ergänzt.

Gezeigt werden Böden der Umgebung, wie z. B. Parabraunerden, Braunerden, Pseudogleye, Gleye, Ranker, Podsole, Kolluvisole u.a., z.T. auch als Übergangstypen.

Das Institut bietet für Gruppen ab 10 Personen Führungen durch die Sammlung an. Darüber hinaus können fachkundig geführte Exkursionen zu den Böden der Umgebung vereinbart werden. Dazu gehört eine Löß-Catena aus einer Parabraunerde - Braunerde, einer Pararedzina und einem Gley - Kolluvisol, die auf ehemals ackerbaulich genutzten Flächen durch starke Erosion entstanden ist. Anhand dieser Catena lassen sich nicht nur landwirtschaftliche und bodenkundliche Aspekte veranschaulichen, sondern auch die Landschaftsgeschichte des Mittelgebirgsraumes rekonstruieren.

Kontakt und weitere Infos: Institut der Universität Bonn, Nußallee 13, 53115 Bonn Tel.: 0228 73-2781
Fax.: 0228 73-2782
e-Mail:
bobo@boden.uni-bonn.de

Internet: http://www.boden.uni-bonn.de

Prof. Dr. Gerhard W. Brümmer
Tel.: 0228/732780
e-Mail:
bruemmer@boden.uni.bonn.de

 

Boden und Landschaft

Im Rheinischen Schiefer-Gebirge, der Niederrheinischen Bucht und den Tälern des Rheins wie auch seiner Nebenflüsse haben sich sehr unterschiedliche Bodengesellschaften entwickelt. Die Untergrundgesteine prägen in erheblichem Maße die Bodenbildung.

Das Rheinische Schiefer-Gebirge ist überwiegend aus Gesteinen des Erdaltertums aufgebaut, die bei Gebirgsbildungen gefaltet, in Schollen zerlegt und z.T. angehoben wurden. Dabei entstand Vulkanismus. Die mehrfachen Eisüberfahrungen während der Eiszeiten haben das Gebiet eingeebnet und hinterließen Gletschermaterial wie Schuttdecken und staubartiges Gesteinsmehl (Löß).

In der Niederrheinischen Bucht sind die älteren Gesteine tiefer abgesunken und wurden von eiszeitlichen Sanden und Tonen überdeckt, zwischen denen z.T. mächtige Braunkohleflöze vorkommen.

Nach dem Rückzug der Gletscher haben die aus Schmelzwasser gespeisten Flüsse die Hauptterrasse aus Kiesen und Sanden aufgeschüttet, in die später die bleibenden Täler eingeschnitten wurden.

Lapeplan

Lapeplan (nw4_2.jpg)

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Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands Erstellt: 18.06.2001; Letzte Aktualisierung: 22.06.2001 © Umweltbundesamt, Berlin