NiedersachsenNI 4

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Teil 1] Einleitung, Texte
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Teil 2] Lehrpfade: Niedersachsen: NI 4 = Osnabrück - Museum am Schölerberg
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Osnabrück - Museum am Schölerberg

Museum am Schölerberg, Natur und Umwelt – Planetarium

Am Schölerberg 8
49082 Osnabrück
Öffnungszeiten:
Di 9-20 Uhr
Mi-Fr 9-18 Uhr
Sa 14-18 Uhr
So 10-18 Uhr

So kommen Sie hin:

Das Museum liegt im Südosten Osnabrücks, direkt neben dem Zoo.

Mit dem Bus:
Linie 62 ab Osnabrück-Neumarkt bis Haltestelle Kreiszentrum / Zoo.

Mit dem Auto:
Autobahn A30 Osnabrück – Hannover, Abfahrt Osnabrück Nahne, Richtung Innenstadt, Hinweis „Zoo“ folgen.

 

Was ist zu sehen?

Das Museum am Schölerberg bietet viel Wissenswertes zum Thema Boden an.

In den Ausstellungen des Museums laden Inszenierungen von Landschaftstypen der Region (Wald, Kulturlandschaft, Dümmer und Stadt) zum Entdecken ein. In die Kulturlandschaftsausstellung integriert ist eine Veranstaltung, dem Niedersächsischen Bodeninformationssystem des Landesamtes für Bodenforschung in Hannover (NIBIS).

Den Kern der Ausstellung bildet ein animiertes Computerprogramm, das über NIBIS und die Arbeit des Niedersächsischen Landesamtes für Bodenforschung informiert. Von einem Traktor aus dem Jahr 1952 aus kann es der Besucher mit einem Trackball bedienen. Als Leinwand dient ein 4 m² großes Bodenprofil, das von einem vor über 250.000 Jahren entstandenen Sandboden angefertigt wurde. Ergänzt wird das Angebot zum Thema Boden durch den Erlebnispark Boden auf dem Schölerberg. Der Erlebnispark Boden befindet sich in unmittelbarer Nähe des Museums. Ihm ist im vorliegenden Reiseführer ein eigener Beitrag gewidmet.

Das regionale Umweltbildungszentrum hat sich als ein Schwerpunktthema den Boden/Bodenschutz gesetzt und stellt seine Angebote im Museum vor. Das Programm wird jährlich neu aufgelegt und erweitert.

In den kommenden Jahren soll die Ausstellung, die die Erdgeschichte des Osnabrücker Berglandes im Verlauf der letzten 300 Mio. Jahre zeigt, neu eingerichtet werden.

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Kontakt und weitere Infos:

Tel.: 0541 / 56003-0
Fax: 0541 / 56003-37
e-Mail:
schulze.a@osnabrueck.de

Internet: www.physik.uni-osnabrueck.de
/~ahaenel/mas_d.html

www.osnabrueck.de
/erlebnis/661.html

Informationsmaterial zum Umweltbildungszentrum ist auf Anfrage zu bekommen

  Die größte und bedeutendste Ausstellung in Deutschland zum Thema Boden wird im Herbst 2001 im Museum am Schölerberg eröffnet. Schon jetzt lohnt ein Besuch der bestehenden Einrichtungen zum Boden.

Unterhaltsam und informativ wird vermittelt, was Boden ist, welche Prozesse in ihm ablaufen und welche Lebewesen dort im Verborgenen leben. Wer nimmt schon wahr, wenn der Boden verseucht oder zerstört wird? Und wem ist bewusst, wie wichtig es ist, den Boden zu schützen? Für diese Fragestellungen möchte die Ausstellung Verständnis wecken. Die Ausstellung wendet sich besonders an Familien und Schüler – und natürlich an alle, die sich von der Welt des Bodens überraschen lassen wollen.

Der Weg durch die Ausstellung führt in ein System von Bodenhöhlen und in die faszinierende Welt der Bodentiere. In der „Waldboden-Höhle“ entdeckt der Besucher, wie aus Blättern und Nadeln Nährstoffe und Humus werden. Er sieht, wie hoch sich das Laub auftürmen würde, wenn es keine Bodenorganismen gäbe. Eine Attraktion des Bereiches Moor ist ein Glashaus mit einem lebenden Hochmoor: Hier kann man den (Torf-)Boden „life“ wachsen sehen.

Die Ackerhöhle handelt von Düngung, Gülle und von den Belastungen des Ackerbodens; aus der Perspektive eines Bodentieres kann man erleben, wie bedrohlich es sein mag, wenn ein schwerer Traktor über den Acker fährt. Am Beispiel eines Wiesenbodens wird gezeigt, was eine Quelle mit Grundwasser zu tun hat und wie sich der Boden verändert, wenn aus der Wiese ein Acker wird. Die Farben des Gley-Bodens erzählen die Geschichte seiner Entstehung. Schließlich widmet sich die Ausstellung dem Stadtboden, der mit „natürlichem" Boden oft nur noch wenig gemein hat – etwa dort, wo Häuser und Straßen gebaut, Müll gelagert oder Leitungen verlegt werden.

Wie lassen sich Bodentiere fangen? Was ist der Unterschied zwischen Sand und Lehm? Wie kann man den Nährstoffgehalt messen? Dies und noch viel mehr können Schulklassen im Bodenlabor erforschen. Frei zugängliche Versuchsstationen laden alle Besucher zum Experimentieren ein. Zu guter Letzt bietet sich noch ein Besuch im Bodenkino an.

E-Mail: Redaktion Reiseführer
E-Mail:
Webmaster Reiseführer
rbd/ni4.htm
(Internet-Version)
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Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands Erstellt: 18.06.2001; Letzte Aktualisierung: 29.06.2001 © Umweltbundesamt, Berlin