So kommen
Sie hin:
Autos und Busse müssen auf
den Parkplätzen innerhalb der Ortslage Gollwitz abgestellt werden.
Der von dort in Richtung Strand führende Weg kann
mit dem Fahrrad oder per pedes zurückgelegt werden. Am Strand
hält man sich links und erreicht nach ca. 150 m das Bodenprofil.
Nach
Belieben kann der Strandspaziergang und die Betrachtung natürlicher
Bodenaufschlüsse bis zur Ortslage Schwarzer Busch fortgesetzt
werden.
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Was ist zu sehen?
Der Formenreichtum der Mecklenburger Böden
zeigt sich auch auf der Insel Poel. Eine Sonderstellung nehmen
die schwarzerdeähnlichen Böden ein. Am Standort Gollwitz befindet
sich im Bereich der Abbruchküste ein natürlicher Bodenaufschluss.
Dort ist die Bildung eines solchen Bodens zu sehen. Das Bodenprofil
gliedert sich in einen dunkel gefärbten, mehr als 50 cm mächtigen
Oberbodenhorizont, in dem erhebliche Mengen an organischer Substanz
angereichert sind. Das Bodensubstrat dieses Horizontes ist locker
und krümelig.
Schwarzerdeähnlicher Boden am Ufer bei Gollwitz,
Insel Poel

(Foto: S.
Thiele)
Die sich anschließenden Horizonte zeichnen
sich durch eine stärkere Braunfärbung aus, hervorgerufen durch
die Freilegung eisenhaltiger Minerale bei der Verwitterung. Dabei
sind im Tiefenbereich 65 85 cm noch organische Substanzen
anhand der Bodenfarbe auszumachen, während nachfolgend (85
110 cm) der Anteil an Rostflecken und Bleichadern zunimmt. Ab
110 cm steht ein Geschiebelehm als Ausgangsgestein an. Der gebildete
Boden ist durch pH-Werte im neutralen Bereich gekennzeichnet,
woraus günstige Bedingungen für die Bodenlebewelt resultieren.
Der Standort kann aufgrund seiner besonderen
Lage nicht genutzt werden.
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