| So kommen
Sie hin:
Mit
dem Auto:
Von Rostock kommend mit dem Auto in Richtung Graal-Müritz.
Unmittelbar hinter dem Ortsschild Torfbrücke links abbiegen zu
dem Campingplatz Ostseecamp und Ferienpark. Am Ende
der Straße (bevor es rechts zur Toreinfahrt des Campingplatzes
geht) befindet sich rechter Hand ein großer Parkplatz, wo der
PKW abgestellt werden kann.
In Fortsetzung
des Anfahrtweges führt ein Waldweg ca. 200 m zuletzt durch die
Dünen zum Strand. Wendet man sich am Strand nach links, so erblickt
man nach ca. 200 m am Gelben Ufer die ersten Podsole,
die an Intensität und Mächtigkeit weiter den Strand entlang noch
zunehmen.
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Was ist zu sehen?
Der geringe
Abbau der Streu durch die Bodenorganismen spiegelt sich in einer
anzutreffenden Auflage unzersetzten bis wenig zersetzten organischen
Materials (L-Of-Oh) wider.
Die Streu sammelt
sich auf dem Boden anstatt wie bei fruchtbaren Böden rasch abgebaut
zu werden. Auf den darunter liegenden, geringmächtigen bis ganz
fehlenden humosen Oberbodenhorizont (Ah) folgt der gräuliche bis
weiße Auswaschungs- oder Eluviations-horizont (Ae).
Hier wurden die
verlagerbaren Huminstoffe durch Niederschlagswasser ausgewaschen
und haben dabei zusätzlich die natürlichen Eisenoxide an sich
gebunden (komplexiert) und mit wegtransportiert. Die Huminstoffe
färben den Boden schwarz, die Oxide rötlich-braun. Diese Substanzen
sind weiter unten im Profil wiederzufinden, wohin sie verlagert
wurden. Die Huminstoffe sind in dem tief schwarzen, stark welligen
Horizont (Bh) angereichert, der von dem darunterliegenden rostroten
Bereich (Bs) getrennt ist, in dem sich die Eisenoxide wiederfinden.
Die Anreicherung
kann soweit gehen, dass die Oxide die Sandkörner umhüllen und
miteinander verkitten, so dass alles zu Stein verhärtet.
Dieser
so genannte Ortstein wurde in früheren Jahrhunderten in anderen
Regionen z. T. als Eisenerz abgebaut und verhüttet. In der Tiefe
findet sich schließlich der mehr oder weniger unveränderte ursprüngliche
Sande (ilCv). In die Bodenaufschlüsse hinein haben zahlreiche
Uferschwalben ihre Nisthöhlen gebaut.
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