HamburgHH 2

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Teil 1] Einleitung, Texte
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Teil 2] Lehrpfade: Hamburg: HH 2 = Hamburg - Bodenlehrpfad: Harburger Berge
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Teil 3] EmpfehlungenSeitenende

Hamburg - Bodenlehrpfad: Harburger Berge

So kommen Sie hin:

Mit Bus und Bahn:
von Hamburg aus ist in dem Lageplan beschrieben.

Mit dem Auto:
über die A 7, Abfahrt Marmstorf. Von dort fahren Sie in Richtung Ehestorf /Freilichtmuseum Kiekeberg. Auf dem Weg dorthin durchqueren Sie ein Waldstück und parken dort auf dem in der Karte eingezeichneten Parkplatz. Der Lehrpfad ist von hier aus zu Fuß (ca. 10 Min.) erreichbar.

Die Wege sind auch für Rad- und Rollstuhlfahrer geeignet.

Weitere Informationen:
Über
www.bodenlehrpfad.de
sind die Infotafeln der Lehrpfade Harburger Berge und Wohldorfer Wald sowie ein ausführlicher Exkursionsführer für Fachpublikum (150 Seiten, mit Analysedaten) als Worddokumente herunterzuladen. Die Profilfotos sind ebenfalls abrufbar.

 

Was ist zu sehen?

Das Teilgebiet Harburger Berge befindet sich im Süden des Hamburger Stadtgebietes. Die hügelige Acker- und Waldlandschaft ist ein von Hamburg aus gut erreichbares Naherholungsgebiet.

Der Lehrpfad besteht aus drei nah beieinander liegenden Profilen, die als begehbare Aufschlüsse angelegt wurden. Jedes Profil ist mit einer Schautafel ausführlich in allgemeinverständlicher Form beschrieben. Eine Einführungstafel informiert über Boden allgemein, Notwendigkeit des Bodenschutzes und Entstehung der Harburger Berge. Alle Profile liegen im Wald und sind das ganze Jahr zugänglich.

Lageplan

Lageplan (hh2_4.jpg)

Profilskizze 1:

Profil 1 (hh2_5.jpg)

Kontakt und weitere Infos:
Prof. Dr. G. Miehlich
Institut für Bodenkunde der Universität Hamburg
Allende-Platz 2
20146 Hamburg
Tel.: 040-42838-2017
E-Mail:
G.Miehlich@ifb.uni-hamburg.de
 

Böden und Landschaft

Die hügelige Landschaft der Harburger Berge entstand in mehreren Phasen. Während der Saale-Eiszeit wurde im Bereich der Harburger Berge zunächst eine mächtige Schicht aus Schmelzwassersanden abgelagert, die anschließend, beim weiteren Vorrücken der Gletscher von einer Moräne (Geschiebelehm) überdeckt wurde. Nach der Saale-Eiszeit haben sich die für die Harburger Berge typischen kleinen Täler in die ursprünglich annähernd ebene Landoberfläche eingeschnitten.
Während der Weichsel-Eiszeit wurde staubartiges Gesteinsmehl, der Löss, eingeweht, der sich, ähnlich wie eine Schneewehe, bevorzugt im Windschatten der Taleinschnitte abgesetzt hat (rechte Talseite der Abbildung). Gleichzeitig mischten sich durch häufiges Auftauen und Frieren die oberflächennah anstehenden Sedimente, wodurch der Geschiebedecksand entstand.
In der Nacheiszeit bildeten sich je nach Ausgangsgestein unterschiedliche Böden. Auf den lössbedeckten Flächen entwickelten sich überwiegend Parabraunerden. In weniger stark geneigten Bereichen werden sie landwirtschaftlich genutzt. Auf den Geschiebedecksanden finden sich unterschiedlich stark podsolierte Braunerden und Braunerde-Podsole. Durch Bodenerosion wurden die Böden teilweise von den Hängen abgespült und in den Talsohlen abgelagert (Kolluvium). Diese Böden nennt man Kolluvisols.
Ein Boden aus „Staub“

Ein Boden aus "Staub" (hh2_1.jpg)

Profil 2: Ein Boden steht Kopf!

Profil 2: Ein Boden steht Kopf! (hh2_3.jpg)

Profil 3: Ein Boden aus Sand

Profil 3: Ein Boden aus Sand (hh2_2.jpg)

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E-Mail:
Webmaster Reiseführer
rbd/hh2.htm
(Internet-Version)
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Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands Erstellt: 18.06.2001; Letzte Aktualisierung: 29.06.2001 © Umweltbundesamt, Berlin