Böden und Landschaft
Vor ca. 18.000 Jahren lag in diesem Gebiet der
Gletscherrand der Weichselvereisung. Durch die Gletscher wurde zerkleinertes
Gesteinsmaterial herantransportiert und abgelagert (Moräne). Beim
Abtauen der Gletscher blieben z.T. größere Eisblöcke unter dem Moränenmaterial
verschüttet und tauten nur sehr langsam ab. Das aufliegende Material
sackte bei dem Auftauprozess nach und es entstanden abflusslose
Vertiefungen (Toteislöcher und Sölle). Das Exkursionsgebiet hat
daher ein kuppiges Relief mit vielen abflusslosen Senken.
Den größten Anteil der bodenbildenden Substrate
bildet das durch die Gletscher abgelagerte Moränenmaterial (Geschiebelehm).
| Nicht
ganz dicht

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Doppelter
Boden
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Das Moränenmaterial ist durch die ehemals aufliegenden
Eismassen sehr dicht gelagert, so dass das Niederschlagswasser überwiegend
oberflächlich abfließt, was zu einer Vielzahl an kleinen Bächen
im Wohldorfer Wald führt. Durch stauendes Wasser im Oberboden entwickelten
sich Pseudogleye, in den trockneren Bereichen haben sich überwiegend
Parabraunerden entwickelt. In den abflusslosen Senken staut sich
das Wasser über lange Zeiträume, so dass sich zum Teil kleine Moore
gebildet haben.
Im Nordwesten des Gebietes sind die Moränenablagerungen
von Flugsanden überdeckt, die vermutlich in dem kalten, trockenen
Klima am Ende der Eiszeit herangeweht wurden. In diesen nährstoffarmen
Sanden finden sich Podsole und Podsol-Gleye.
Sehr junge Sedimente haben sich entlang der
größeren Bachläufe abgelagert. In diesen grundwasserbeeinflussten
Substraten haben sich Gleye entwickelt, die z.T. starke Eisenanreicherungen
aufweisen (Raseneisenstein).
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