BayernBY 3

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Teil 1]
Einleitung, Texte
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Teil 2] Lehrpfade: Bayern: BY 3 = Deggendorf - Bodenlehrpfad "Donau-Wald"
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Teil 3] EmpfehlungenSeitenende

Deggendorf - Bodenlehrpfad "Donau-Wald"

(by3_1.jpg)

Flintsbach
94577 Winzer
Auskunft u. Anmeldung:
Schwanenkirchner Str. 2
94577 Winzer
Tel.: 08545/91041

Öffnungszeiten:
April bis Oktober
sonn- u. feiertags
10 – 17 Uhr
Mittwoch und Samstag
13 bis 17 Uhr
und nach Vereinbarung

So kommen Sie hin:
Ausgangspunkt für den Lehrpfad ist das Ziegel- und Kalkmuseum (mit historischem Kalk- und Ziegelofen) in Flintsbach, Markt Winzer.

Mit dem Auto:
über die Ausfahrt Iggensbach der BAB Regensburg – Passau in fünf Minuten zu erreichen. Radfahrer gelangen über einen kurzen Abstecher vom Donau-Radwanderweg ohne Mühe zum Standort Ziegel- und Kalkmuseum.

 

Was ist zu sehen?

Ein mit Informationstafeln und Bodenprofilgruben ausgestatteter Lehrpfad führt die Besucher in die Welt der Böden ein. Grundkenntnisse, wie Böden entstehen, welche Eigenschaften charakteristisch sind, an welchen Standorten welche Böden verbreitet sind, werden an Profilbeispielen veranschaulicht. Vorteilhaft am Standort ist, dass auf engsten Raum drei typische Landschaftseinheiten der Region aneinander grenzen. Ein mächtiger Lösslehmaufschluss und ein Kalksteinbruch geben zusätzlichen Einblick in den oberflächennahen Untergrund.
An vorerst fünf Haltepunkten werden typische Standort- und Profilmerkmale, aber auch die Dynamik von Böden beschrieben.

Im Mittelpunkt stehen dabei:

  • die Bodengeschichte, die Bodenentwicklung, der Nährstoff- und Wasserhaushalt
  • Böden und forstliche Nutzung (kristallines Grundgebirge)
  • Böden und intensiv landwirtschaftliche Nutzung (lößbedeckte Terrasse)
  • Böden und extensive Nutzung (Talaue)
  • Bodenveränderung durch Siedlungs- und Verkehrswegebau

Der Lehrpfad ist ca. 3 km lang und mühelos mit Kindern zu erwandern. Die Wege sind befestigt und aufgrund geringer Höhenunterschiede auch für Rollstuhlfahrer geeignet (Ausnahme: Standort Grundgebirge; kurzer, steiniger Anstieg). Für das Begehen der Bodenprofilgruben ist festes Schuhwerk von Vorteil.

Für die Radtouristen des Donau-Radwanderweges stellt der Lehrpfad eine willkommene Abwechslung dar. Ein anschließender Besuch des Museums und der zugehörigen Außenanlagen wird empfohlen.

Kontakt und weitere Infos:

Dr. Martin Eiberweiser
Tel.: 0991 / 284901
Fax.: 0991 / 284902
e-Mail:
eiberweiser@t-online.de

Tourismusverband Ostbayern e.V.
Luitpoldstraße 20
93047 Regensburg
Telefon (0941) 585390
Telefax (0941) 5853939
e-Mail:
tourismus@ostbayern.btl.de

 

Böden und Landschaft

Der Lehrpfad ist zwischen dem Vorderen Bayerischen Wald (Kristallines Grundgebirge) und der Tal- und Terrassenlandschaft der niederbayerischen Donau angesiedelt. Charakteristische Bodenlandschaften, wie grundwassergeprägte Böden, lößbedeckte Terrassen mit hoher Bodenfruchtbarkeit sowie kristallin geprägte Böden der Mittelgebirge, bestimmen vorwiegend die Flächennutzung durch den Menschen. Eine überregionale geologische Besondertheit stellt der Kalksteinbruch Flintsbach dar.

Skizze

Skizze (by3_3.gif)

Während in der Mittelgebirgslandschaft die forstliche Nutzung dominiert, wird die Gäubodenlandschaft seit jeher von intensiver Landwirtschaft dominiert. Die Talauen der Donau und Isar sowie das nahe Isarmündungsgebiet zeichnen sich durch extensive Nutzung und eine hohe Artenvielfalt aus. Gerade die unterschiedliche Naturraumausstattung spiegelt sich in der Besiedlungsgeschichte wieder. Durch die begünstigten Randbereiche im Donautal erlebt die Gegend zur Zeit einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung. Damit verbunden ist ein zunehmender Bodenverbrauch durch diverse Bautätigkeiten (Siedlungs-, Gewerbe- und Verkehrswegebau). Die gute Verkehrsanbindung an den Ballungsraum München sowie das hohe Naturraum- und Arbeitskraftpotential zeigen deutlich ihre Wirkung im Flächenverbrauch.

Lageplan

Lageplan (by3_4.jpg)

E-Mail: Redaktion Reiseführer
E-Mail:
Webmaster Reiseführer
rbd/by3.htm
(Internet-Version)
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Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands Erstellt: 18.06.2001; Letzte Aktualisierung: 22.06.2001 © Umweltbundesamt, Berlin