Baden-WürttembergBW 3

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Teil 1] Einleitung, Texte
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Teil 2] Lehrpfade: Baden-Württemberg: BW 3 = Stuttgart - Hohenheim: Böden der Umgebung
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Stuttgart - Hohenheim: Böden der Umgebung

Universität Hohenheim
Institut für Bodenkunde und Standortlehre - 310 -
Emil-Wolff-Str. 27
70599 Stuttgart

(bw3_1.gif)

So kommen Sie hin:
Startpunkt: Institut für Bodenkunde der Uni Hohenheim; siehe Lageplan
Mit Bus und Bahn:
Ab Stuttgart Hbf. mit der
U6 nach Stuttg.-Möhringen Bhf. – U3 nach Stuttg.-Plieningen – Bus 65 (Richtung Stuttg.-Obertürckheim Bhf.) bis Uni Hohenheim
U7 (Richtung Nellingen-Ostfildern) bis Stuttg. Ruhbank - Fernsehturm – Bus 70 (Richtung Stuttg. Plieningen-Seemühlen) bis Uni Hohenheim.

Mit dem Auto:
Verlassen Sie die A8 an der Abfahrt Stuttgart-Degerloch Stuttgard-Möhringen Richtung B27, nach ca. 2 km nach rechts abbiegen, nach 3,3 km nach links abbiegen, Ausschilderung zur Universität Hohenheim folgen.

Für Radfahrer geeignet, jedoch nicht für Rollstuhlfahrer.

Eine Führung in Gruppen ist vorzugsweise im Mai bis August nach Absprache möglich.

 

Was ist zu sehen?

In einem kleinem Rundgang mit Startpunkt am Institut für Bodenkunde der Universität Hohenheim ist es möglich, sich die typische Bodenentwicklung der Filderebene, die aus Lößlehm über Lias aufgebaut ist, zu betrachten.

Lageplan

Lageplan (bw3_4.jpg)

Institut für Bodenkunde, Lageplan der Universität Hohenheim

(bw3_2.gif)


Kontakt und weitere Infos:

Kontakt und weitere Infos:
Prof. Dr. Karl Stahr
Tel.: 0711 - 459-3980
Fax.: 0711 - 459-3117
Internet: http://www.uni-hohenheim.de/i3v/00000700/00090041.htm

 

 

Böden und Landschaft(bw3_3.jpg)

Die Bodenentwicklung beginnt in den Plateaulagen durch Humusakkumulation mit der Pararendzina. Aus der Pararendzina kann sich durch Entkalkung und Tonverlagerung eine Parabraunerde entwickeln. Bei einer Unterbodenverdichtung durch die Toneinlagerung entsteht ein sekundärer Pseudogley mit seinen typischen Konkretionen und einer Marmorierungsausbildung.

In den flacheren Hanglagen sieht die Bodenentwicklung sehr ähnlich aus, die Mächtigkeit der Böden ist durch Solifluktion und Erosion jedoch deutlich geringer. In steiler eingeschnittenen Hängen, wie z.B. dem Körschtal bei Hohenheim, findet man in mergeligen Keuper-Fließerden Pelosole, die durch Humusakkumulation, Gefügebildung und Entkalkung entstanden sind.

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Reiseführer - Zu den Böden Deutschlands Erstellt: 30.05.2001; Letzte Aktualisierung: 29.06.2001 © Umweltbundesamt, Berlin