| Das Profil 1
liegt in insgesamt hängigem, in
nördwestlicher Richtung flach
abfallendem Gelände, das Aufwölbungen,
sowie Dellen zeigt, die teilweise auf
menschliches Zutun zurückzuführen sein
dürften. Alte Rotbuchen sind
bestandesbildend. Graue Mineralkörner weisen
auf eine beginnende Podsolierung im
humosen A Horizont hin. Darunter
folgt ein hellbrauner, schwach humoser
Verwitterungshorizont (Bhv, Cv) in
mittel- bis feinsandigem Bodenmaterial.
Die Profilgrube
2 liegt im Oberhangbereich einer
Binnendüne. Die Profilgrube ist
nordwestexponiert angelegt worden. Mit
Neigungen von 17° ist der Hangbereich
sehr stark geneigt.
Das
Schlangenpfuhl (Profil
3) ist ein Kesselmoor, das durch
zuströmendes Grund- und
Oberflächenwasser genährt wird. Früher
war auf diesen kleinem Moorkörper von 1
ha Größe eine
Schwarzerlenversuchsanlage der
Forstlichen Fakultät etabliert, deren
Reste noch heute zu sehen sind.
Die Bodengrube
(4) liegt am Terrassenrand zur
unterhalb verlaufenden Schwärze. In
Richtung Ost weist das Areal ein Gefälle
von 2° (schwach geneigt) auf. Douglasie,
Rot- und Hainbuche führen zu der
Entwicklung von günstigeren
Moderhumusformen.
Die Bodengrube
(5) liegt im Unterhangbereich
des Schwärzetals. Bis in 100 cm Tiefe
sind Sedimente aus der Umgebung
abgelagert worden.
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